Grundsteinlegung der neuen Pfrimmtal Realschule plus

17. Mai 2021 | Neubau Tagebuch, Pressespiegel

Grundsteinlegung der neuen Pfrimmtal Realschule plus
Grundsteinlegung der neuen Pfrimmtal Realschule plus

PRESSEMITTEILUNG DER STADT WORMS

Weitere Etappe für die neue Pfrimmtal Realschule plus

Nachdem im vergangenen Herbst der Spatenstich erfolgte, ist nun der Grundstein für den Neubau der Pfrimmtal Realschule plus gelegt. Damit nimmt die Zusammenlegung der aktuell einzelnen Schulstandorte Nievergoltstraße und Grabenstraße immer weiter Form an.

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Oberbürgermeister Adolf Kessel und Schulleiterin Simone Gnädig würdigten den besonderen Anlass vor einer kleinen Delegation aus Stadt- und Schulverwaltung. Aus pandemischen Gründen war ein größerer Festakt nicht möglich. Dies schmälerte aber bei allen Beteiligten nicht die Vorfreude: „Die bauliche Neustrukturierung der Pfrimmtal Realschule plus ist eine Investition, an der sich noch viele Generationen in Worms erfreuen werden“, erklärte Kessel.

Nach Fertigstellung erwartet die Schulgemeinschaft in der Nievergoltstraße nicht nur eine neue Sportanlage, Zufahrts- und Parkplatzsituation sowie Technikzentrale, sondern auch ein für die Stadt Worms und Rheinland-Pfalz einzigartiges Schulkonzept: eine „Clusterausrichtung“.

Pädagogisch und energetisch nachhaltig

Mit der Clusterausrichtung kann sich die Schulgemeinschaft in kleinen Einheiten organisieren. Auf dem Flur sollen sich dann zwei bis sechs Klassen, Gruppenräume sowie ein Teamstützpunkt mit Arbeitsplätzen und Besprechungsbereich befinden. „Es freut uns besonders, dass der Neubau nicht nur neue Räume, sondern auch neue pädagogische Möglichkeiten bringt“, sagt Schulleiterin Gnädig.

Für kommende Generationen ist das neue Schulgebäude auch deshalb besonders geeignet, weil es vollumfänglich regenerativ und damit ein fast CO2 neutrales Gebäude sein wird. Eine Photovoltaikanlage, Wärmepumpe sowie Lüftungs- und Klimaanlage sorgen für den technisch neusten Stand.

Die Investitionen muss die Stadt Worms nicht allein stemmen. Durch das Kommunalinvestitionsfördergesetz des Landes erhält sie eine Förderung von rund 8,5 Millionen bei Gesamtkosten von 14,2 Millionen Euro.

Mit einer besonderen Geste zeigten die Schüler ihren Dank für die Neustrukturierung ihres Schulstandorts: Bevor Oberbürgermeister Kessel und Schulleiterin Gnädig den Grundstein legten, schickten sie mit selbst gebastelten Zeitkapseln gute Wünsche in die Nievergoltstraße. Eine größere Zeitkapsel füllte Gnädig in Vertretung für die gesamte Schulgemeinschaft mit allerlei Erinnerungsgütern, unter anderem dabei: Martin Luther im Miniaturformat, Gesichtsmasken und Wein.

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